Weick Haustechnik - Das Wärmepumpen-Kompetenzzentrum

Wir verbauen hauptsächlich Split-Wärmepumpen, die in ihrem Aufbau einer Klimaanlage ähnelt. Sie besteht aus einem Außengerät, das der Umgebungsluft Wärme mittels Verdunstung entzieht und sie über eine dünne isolierte Kältemittelleitung an das Innengerät überträgt. In diesem kondensiert das Kältemittel und gibt seine Energie an den Heizkreislauf des Hauses ab.

Weil nur zwei dünne Röhrchen ins Haus führen, ist auch nur ein kleiner Mauerdurchbruch am Haus nötig - im Gegensatz zu den großen gekapselten Monoblock-Wärmepumpen, die direkt an den Heizkreislauf angebunden werden. Hier verlaufen wasserführende Leitungen mit großem Querschnitt und starker Isolierung unter der Erde und entsprechend groß ist der Wanddurchbruch, der benötigt wird. Damit kein Wasser ins Haus eindringen kann, muss die Bohrung aufwändig abgedichtet werden. Zudem müssen die Leitungen frostsicher verlegt werden, um ein Einfrieren des Heizungswassers in kalten Wintern zu verhindern. Je nach Leitungslänge sind die Wärmeverluste auch deutlich größer als bei einem Splitsystem.

Alle nötigen Gewerke unter einem Dach

Klimatechniker - Heizungsbauer - Elektriker - Spezialist für Heizungssteuerungen

Eine Split-Wärmepumpe darf - genau wie eine Klimaanlage - nur von Klimatechnikern installiert werden. Beim Aufbau des Kältemittelkreislaufs wird das Außengerät mit der Inneneinheit über isolierte Kupferrohrleitungen verbunden. Diese können bis zu 30 Meter lang sein (doch auch hier gilt: je kürzer, desto besser), werden mit Spezialwerkzeug bearbeitet und vor der Inbetriebnahme auf Dichtigkeit überprüft. Da hier mehr als 3 kg Kältemittel im Spiel sind, ist in Deutschland ein entsprechender Befähigungsnachweis erforderlich.

Die Arbeit des Klimatechnikers endet hier in der Regel. Die Anbindung der Wärmepumpe an den Heizungskreislauf übernimmt dann der Heizungsbauer, der die nötigen Rohrleitungen zieht, Pumpen montiert und das hydraulische System so abgleicht, dass jeder Heizkörper im Haus nur die benötigte Wärmemenge abgibt.

Der Elektriker schließlich stellt die sichere Verbindung zum Stromnetz her und zieht, falls nötig, neue Leitungen.

Werden besondere Anforderungen and die Heizungssteuerung gestellt, z.B. die Anbindung ans Internet bzw. Integration ins Smarthome, Bedienung über Touchscreen usw., setzen wir Geräte der Technischen Alternative (TA) ein. Diese Steuerungen lassen sich bequem über eine Software auf dem Notebook konfigurieren, ohne sich durch Ellen lange Menüs auf schlecht lesbaren Displays im Heizungskeller durchhangeln zu müssen. Einer unserer Mitarbeiter hat sich auf dieses Thema spezialisiert und stellt bedarfsgerecht ein passendes Regelwerk ein. Bei Problemen lassen sich die TA-Geräte - sofern sie ans Internet angeschlossen sind - auch fernwarten.

Wir bauen auch Speziallösungen

Hybridsysteme - das beste aus zwei Welten

Als Hybridsystem bezeichnet man eine Kombination von Wärmeerzeugern, die mit unterschiedlichen Energieträgern arbeiten. Soll Umweltenergie mithilfe einer Luft-Wasser-Wärmepumpe genutzt werden, ist diese für die Deckung des Grundwärmebedarfs zuständig. Der herkömmliche, z.B. mit Gas oder Öl betriebene, Wärmeerzeuger fängt Bedarfsspitzen ab oder übernimmt die Regie bei niedrigen Außentemperaturen, wenn die Wärmepumpe nicht mehr effizient arbeitet.

Hybridsysteme in der Modernisierung

Hybridsysteme bieten sich auch für die Modernisierung bestehender Heizungsanlagen an. Dabei wird der Öl- oder Gaskessel mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ergänzt, die dann künftig die Grundlast abdeckt.

Ein solches System benötigt eine individuelle Planung. Sprechen Sie uns an.

Kombination Luft-Wasser- und Warmwasserwärmepumpe

Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen haben einen Nachteil: Sie lassen sich bei niedrigen Außentemperaturen nicht ununterbrochen betreiben. Auf dem Wärmetauscher, der kälter ist als die ihn umgebende Luft, schlägt sich Luftfeuchtigkeit nieder und gefriert. Mit der Zeit bildet sich eine Eisschicht, die den Wirkungsgrad der Anlage drastisch verschlechtert. Deswegen leitet die Wärmepumpe von Zeit zu Zeit eine Abtauphase ein.

In einer normalen Konfiguration ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe auch für die Bereitung von Warmwasser zuständig. Befindet sie sich gerade in der Abtauphase und wird just in diesem Moment eine größere Menge warmes Wasser abgerufen, kann es zu einem Engpass in der Versorung kommen.

Um solchen Fällen vorzubeugen, empfehlen wir den Einsatz einer gesonderten Warmwasser-Wärmepumpe, die die Umgebungswärme des Aufstellortes nutzen kann. Es ist auch möglich, sie über einen Luftkanal von außen mit Umgebungsluft zu versorgen. Auch muss die teure elektrische Nachheizung der Wärmepumpe seltener genutzt werden.

Eine Warmwasser-Wärmepumpe bietet interessante Nebeneffekte. Zum einen kann sie, wenn sie im Keller aufgestellt wird, diesen auch entfeuchten. Zum anderen kann die anfallende Kaltluft zur Kühlung z.B. eines Vorratsraumes genutzt werden.